Tinten kurz gefasst

 

Tinten im heutigen Sinne wurden bereits vor Christi Geburt angewendet. Sie bestanden meistens aus eisenhaltigen Flüssigkeiten. Im Mittelalter war die allgemein übliche Tinte eine Eisengallus-Tinte.


In der Mitte des 19. Jahrhunderts, waren Federkiel und qualitativ hochwertige, dauerhafte Schreibtinten essentielle Werkzeuge für die Produktion von literarischen Werken. Heute sind digitale Drucksysteme in Kombination mit hochwertigen, kompatiblen Tinten Voraussetzung für die Herstellung von dauerhaften und lichtechten Anwendungen.

Ganz allgemein ausgedrückt ist Tinte jede flüssige oder dickflüssige, klebrige Substanz, die für das Schreiben, Drucken oder Zeichnen verwendet wird. Die Zusammensetzung und die Konsistenz der Tinten kann variieren. Alle Tinten bestehen aus 2 rudimentären Komponenten; einem Färbemittel und einem Träger. Ein Färbemittel wird auch als Pigment oder Farbstoff (Dye) bezeichnet. Der Träger ist eine Flüssigkeit (z. B. Wasser, Alkohol oder ein anderes Lösemittel) in die das Färbemittel aufgelöst wird. Die meisten gewöhnlichen Tintenarten werden für das Schreiben, Zeichnen oder Drucken benutzt.

Vor der Entwicklung von farbigen Druckfarben - im späten 18ten Jahrhundert, waren die ersten Drucktinten, die benutzt wurden, aus fein zerstäubtem schwarzen Russ, der entweder mit Lack oder gekochtem Leinsamenöl vermischt wurde. Später benutzte man Pigmente für die Herstellung von farbigen Tinten, die mit Firnis oder Mineralölen als Träger vermischt wurden.

Zusammenfassend ist es für die moderne Produktion von Tinten notwendig, ein Pigment herzustellen, das in einer Mühle pulverisiert wird und zu einem Medium dazugegeben wird. Anschließend wird ein Trockenmittel hinzugefügt, welches der Mischung die Feuchtigkeit entzieht.

Obwohl es Drucktinten seit Jahrhunderten gibt, gibt es InkJet-Tinten für den digitalen Großformatdruck erst etwas länger als ein Jahrzehnt.

Maximale Druckkopf Lebensdauer kombiniert mit maximaler Haltbarkeit, dass sind Anforderungen an moderne Tinten. Zusammen mit speziell beschichteten Materialien versuchen die Hersteller die bestmöglichen Druckergebnisse zu erzeugen.


Acid-Tinten

Für diese Tinten gilt vergleichbares wie bei den Reaktiv-Tinten, nur haben Sie eine andere chemische Konsistenz und sind daher speziell geeignet für den Direktdruck auf beispielsweise Seide oder Mischfasern wie NylonT etc. Deutlich wird dies dadurch, dass das Muster zusätzlich zum "Steamen" auch noch in einem alkalihaltigen Kaltbad fixiert werden muss. Nach dem Auswaschen der Substanzen bzw. Tinten erhält man nicht nur eine hervorragende Brillanz der Farben, sondern auch das der Seide so eigene, "weiche Gefühl". Gerade in der Krawatten- oder Schalherstellung, wo es meistens mehr um Kleinserienproduktion geht als um große Laufmeter, haben sich die Textildirektdrucker von MIMAKI auf Grund ihrer hervorragenden und qualitativ hochwertigen Druckergebnissen einen Namen gemacht.

 
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